Live Video aus einer 10 km entfernt fliegenden Drohne

CategoriesLive Webcasting / Unkategorisiert / Video

Wir von TV1 sind Experten in Sachen Live-Video und suchen immer neue Herausforderungen. Am 10.November 2018 durften wir wieder eine meistern. Die Live-Übertragung aus einer Drohne (oder auch UAV, unmanned aerial vehicle), die völlig autonom zehn Kilometer weit zu einem fiktiven Unglückort fliegt und gleichzeitig Live-Bilder sendet, ist so eine Aufgabe, bei der man Neuland betritt. Und wenn diese Aufgabe in Zukuft helfen kann, Leben zu retten, dann hat sie auch etwas Gutes. Denn die Livebilder werden in die Leitstelle, zur Deutschen Bahn und an die Einsatzkräfte gestreamed, während diese noch unterwegs zur Einsatzstelle sind. Das UAV agiert damit als sogenannter First Responder, der als erster an einem Unglücksort eintrifft und neben den akkustischen Informationen von Augenzeugen oder Unfallbeteiligten visuelle Informationen übermittelt.

„Live Video aus einer autonom fliegenden Drohne wird die Einsatztaktik von Rettungskräften nachhaltig verändern.“ – Michael Westphal, CEO, TV1

Mit dem Blick von oben lässt sich das Ausmaß eines Unglücks besser beurteilen. Aber: Noch sind Flüge ausserhalb der Sichtweite des Drohnenpiloten in Deutschland verboten. Es bedurfte also einer Sondergenehmigung, die der Hersteller des UAVs, die Firma Quantum-Systems kurz vor dem Einsatz auch bekam. Das Einsatzgebiet war heikel, befand sich der Unglücksort eines fiktiven Zugunglücks doch in der Kontrollzone des Münchner Flughafens, nicht weit weg von der Landebahn. Ob es gelang, und welcher Aufwand hinter so einem Einsatz steht, sehen Sie im Video.

1st Responder drones helping to search and rescue

Schreiben Sie einen Kommentar